Partner im METAe Projekt waren:
METAe ist/war ein Konsortium von europäischen Bibliotheken und Digitalisierungsunternehmen, die zusammen an der METAe Engine arbeiteten, einem Softwarepaket, das speziell für die Organisation des Arbeitsflusses bei der Archivierung und Konvertierung historischer Materialien wie Büchern, Zeitschriften, und Zeitungen konzipiert wurde.
Weitere Informationen über METAe: http://meta-e.aib.uni-linz.ac.at/index.html
Eine Unterart der gotischen Schriften, sogenanntes Fraktur, war im 18. bis zur Mitte des 20 Jahrhunderts in vielen europäischen Ländern weit verbreitet, z. B. in Deutschland, Österreich, Norwegen, Schweden, Finnland, Tschechien, Estland, Litauen, in der Schweiz und in den Niederlanden. Im Fall der deutschen Sprache wurde Fraktur bis zum Jahr 1941 in etwa 80% aller gedruckten Dokumente verwendet.
Es ist eine Tatsache, dass heutzutage eine große Anzahl von Lesern keine Texte in Fraktur lesen kann. Demnach war es von großer Bedeutung, eine Onifont-OCR zu entwickeln, die Fraktur ohne vorheriges Training erkennen kann. Zusätzlich zu den speziellen Classifiern hängt die Qualität der OCR-Ergebnisse maßgeblich von den im Hintergrund genutzten Wörterbüchern ab. Ein gutes Wörterbuch, und nicht nur eine Liste von Wörtern, verbessert die Erennungsrate erheblich.
Es wurdem fünf historische Wörterbücher entwickelt, die
ABBYY FineReader XIX wurde auf Basis der Bedürfnisse von Universitäten und Forschungszentren entwickelt. Das Produkt wurde durch eine Kooperation mit dem METAe Projekt entwickelt.
Ein SDK (software development kit), welches die Fraktur Classifier und die historischen Wörterbücher enthält, ist erhältlich.
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